Die Pension Tuanake ist ein Paradebeispiel für die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Polynesier. Der polynesische Besitzer Roger Terorotua und sein Sohn Vetea führen die winzige Anlage mit viel Liebe und Sorgfalt - hier ist man zu Gast bei Freunden. Die Atmosphäre ist gemütlich und sehr familiär, da die Anlage nur sechs einfache Bungalows mit Ventilator und Warmwasser hat. Am weißen Strand aus Korallenbruch stehen den Gästen Sonnenliegen zur Verfügung. Von fast jedem Punkt der kleinen Anlage blickt man auf die Lagune und das Meer. Ein großer Open Air Aufenthaltsraum mit Fernseher und dem angeschlossenen Open-Air Restaurant stehen den Gästen zur Verfügung. Das Essen ist auch sehr gut. An der Rezeption kann man telefonieren, und die Pension organisiert auch gerne diverse Ausflüge. Die Six Passengers holen Sie zum Tauchen bei der Pension ab und bringen Sie danach wieder zurück. Man kann sich Fahrräder oder eine Vespa mieten und die Insel erkunden.
Das abgelegene Tuamotu-Archipel ist ist das Größte der polynesischen Archipele mit 76 kleinen, weißen Trauminseln und wunderschönen Atollen. Ein idealer Lebensraum für die Perlmuttmuschel, in der die Schwarze Tahiti-Perle wächst, die in ca. 250 Perlfarmen angebaut werden und die auch einen Besuch lohnen!
Und natürlich zieht es Taucher aus aller Welt in die traumhafte Region. Die abgelegenen Inseln versprechen mit ihren weißen und rosa Sandstränden, wiegenden Palmen, dem klaren türkisfarbenen Wasser absolutes Robinson Feeling und Südseezauber pur. Rangiroa ist eine wunderbare Tauchdestination mit berühmten Riffpassagen und einer vielfältigen UW-Welt. Fakarava hat darüber hinaus noch viele bunte Riffe und Korallen.
Französisch Polynesien liegt etwa 17.000 km von Europa entfernt im Herzen der Südsee und besteht aus insgesamt 118 Inseln und Atollen. Diese erstrecken sich über ein Meeresgebiet von 4 Millionen km2, was ungefähr der Fläche Westeuropas entspricht. Die Fläche aller Inseln und Atolle zusammengefügt wäre nicht viel größer als Mallorca.Die 118 Inseln verteilen sich auf fünf unterschiedliche Archipele:
Gesellschaftsinseln
Tuamotu-Archipel
Marquesas-Inseln
Austral-Inseln
Gambier-Inseln
Die nördlichsten Inseln liegen auf etwa 5° südlicher Breite, die südlichsten auf etwa 23° südlicher Breite. Von diesem zu Frankreich gehörenden Überseeterritorium kennt man oft nur die legendären Inseln Tahiti (Archipel der Gesellschaftsinseln, Inseln über dem Wind) und Bora Bora (Inseln unter dem Wind). Doch jedes Archipel besitzt einen ganz eigenen Charakter in Abhängigkeit von Unterschieden bezüglich Geographischer Lage, Klima, Geologie, Wirtschaft und Kultur.
Französisch Polynesien besteht aus insgesamt 118 Inseln, die sich in fünf unterschiedliche Archipele aufgliedern.
Die Gesellschaftsinseln bilden das Hauptarchipel Französisch Polynesiens. Es umfasst gebirgige, üppig bewachsene Vulkaninseln, die im Schutz vorgelagerter Korallenriffe liegen. Die meistbesuchten Inseln sind Tahiti, Moorea, Bora Bora, Raiatea, Tahaa, Huahine und Maupiti. Die Haupstadt Papeete auf der Insel Tahiti ist politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes.
Das Tuamotu-Archipel ist das größte der polynesischen Archipele. Es liegt nordöstlich von Tahiti und erstreckt sich über ein Meeresgebiet von mehr als 20.000 Quadratkilometern. Zu den wichtigsten Atollen - das sind ringförmige Korallenriffe mit einer zentralen Lagune - zählen Rangiroa, Manihi, Tikehau und Fakarava. Das Archipel ist bekannt für seine phantastischen Tauchgründe und die Zucht der schwarzen Tahiti-Perle.
Das Archipel der Marquesas-Inseln liegt in Äquatornähe. Die Natur der 12 Marquesas-Inseln ist geprägt von steil aufragenden Vulkanbergen, tiefen Schluchten und von schroffen Felswänden. Die wilde Landschaft dieser Inseln, auf denen Pferde und Ziegen frei leben, gehört zu den unvergleichlichen Schätzen Polynesiens. Auch der Maler Paul Gauguin und der Chansonier Jacques Brel haben sich in die Inseln verliebt. Zu den wichtigsten Inseln zählen Nuku Hiva, Ua Pou, Ua Huka und Hiva Oa.
Das Archipel der Gambier-Inseln liegt unmittelbar nördlich vom Wendekreis des Steinbocks. Es besteht aus 14 kleinen, gebirgigen Inseln. Die Landschaft ist geprägt von ausgewaschenen Bergflanken und weitgeschwungenen Buchten. Die Lage weit im Süden führt zu einem kühleren Klima als auf Tahiti. Die Lagunengewässer der Gambier-Inseln stehen im Ruf, die hochwertigsten schwarzen Perlen hervorzubringen.
Zur Inselgruppe der Austral-Inseln gehören fünf gebirgige Vulkaninseln: Rurutu, Tubuai, Rimatara, Raivavae und Rapa. Die Insellandschaft ist geprägt von sanften Bergformen, die im Durchschnitt kaum höher sind als 300 m. Am Wendekreis des Steinbocks gelegen bilden sie den südlichsten Teil von Französisch Polynesien. Das Klima ist kühler und trockener als auf Tahiti.